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Severe acute respiratory syndrome (SARS) continues to be reported primarily among people who have travelled to affected areas. A small number of other people have become infected after being in close contact with or having cared for or lived with a SARS patient.

 

Surgical face masks for protection against SARS.

Schweres Akutes Respiratorisches Syndrom (SARS)

 

Aufgrund der aktuellen Lage haben wir unsere Seite etwas erweitert:

 

Allgemeines

Die Erkrankung mit der englischen Bezeichnung Severe Acute Respiratory Syndrome (SARS) hat ihren Ursprung vermutlich in Hongkong. Laut WHO-Meldung vom 31. März 2003 waren zu diesem Zeitpunkt 1622 Menschen an SARS erkrankt. Es wurden Erkrankungsfälle aus China einschließlich Hongkong, Singapur, Vietnam, den Philippinen, Indonesien und aus Kanada gemeldet. Mittlerweile gibt es aber auch die ersten Fälle in der Schweiz und Deutschland.

Der Erreger wurde vermutlich von einem erkrankten 64-jährigen Arzt aus der südchinesischen Provinz Guangdong nach Hongkong eingeschleppt, von wo aus sich die Krankheit weltweit ausbreitete. Der Mann ist inzwischen an der Krankheit verstorben. Für die Weltgesundheitsorganisation (WHO) erhärtete sich durch den Fall der schon lange bestehende Verdacht, dass die SARS-Fälle mit der seit November 2002 in Guangdong grassierenden Epidemie atypischer Lungenentzündungen in engem Zusammenhang stehen. Die WHO-Experten bestätigten Ende März 2003, dass die Krankheitsfälle in Guangdong die Kriterien des SARS erfüllen und es sich um einen Ausbruch der selben Krankheit handelt. Dieser Teil Chinas, der eine sehr große Bevölkerungsdichte, mit vielen Tieren in unmittelbarer Nähe der Menschen bei sehr schlechten hygienischen Verhältnissen besitzt, gilt schon seit längerem als Ursprungsort für eine Reihe neuer und gefährlicher Infektionserkrankungen.

aktuelle Zahlen(laut WHO):

Datum

Erkrankungen

Todesfälle

17.03.2003

167

4

24.03.2003

456

17

28.03.2003

1485

53

29.02.2003

1550

54

31.03.2003

1622

58

01.02.2003

1804

62

02.04.2003

2223

78

03.04.2003

2270

79

07.04.2003

2601

98

15.04.2003

3235

154

21.04.2003

3861

217

Symptome

Die folgenden Symptome werden bei der Erkrankung beobachtet, dabei sind die Hauptsymptome:

  • hohes Fieber (> 38°C)

  • schwerer Husten

  • Atemnot, kurzer Atem

  • Halsschmerzen

Als weitere Symptome treten auf, bzw. können auftreten:

  • Kopfschmerzen

  • Muskelsteife

  • Appetitlosigkeit

  • Verwirrtheitszustände

  • Durchfall

  • Hautausschlag

  • allgemeines Unwohlsein

Inkubationszeit

Die Zeit von einem infektiösen Kontakt bis zum Auftreten der ersten Symptome beträgt zwischen 2 - 7 Tagen.

Übertragung

Die Übertragung findet vor allem über eine Tröpfcheninfektion, also über den Atemtrakt, beim Kontakt zu Infizierten statt. Durch neue SARS Fälle verdichtet sich zunehmend der Verdacht, dass SARS auch über weitere Strecken über die Luft und unter Umständen sogar über Gegenstände ausbreiten kann. Votr allem Personen, die nur einen milden Verlauf zeigen, können die Krankheit weiter verbreiten.

Erreger

Nach dem letzten Stand(15.4.03) handelt s sich um ein Corona Virus, der jedoch so verändert ist, dass man ihm bereits den Namen SARS Virus gegeben hat. Corona Viren sind u.a. auch an normalen Erkältungskrankheiten beteiligt.

Diagnose

Bis vor kurzem ergab sich die Diagnose in erster Linie aus dem klinischen Bild. Weitere Hinweise können sein: Die Betroffenen haben Kontakte mit bereits infizierten Personen gehabt oder haben sich in zurzeit betroffenen Ländern aufgehalten. Die Inkubationszeit beträgt 2-7 Tage.

Mittlerweile gibt es einen PCR Test, der Coronaviren in zwei Stunden nachweisen kann. Angeblich liegen ensitivität und Spezifität lägen nahe bei 100 Prozent. Das Verfahren ist vom Bernhard-Nocht-Institut in Hamburg zusammen mit dem Unternehmen Artus entwickelt worden, das den Test jetzt vertreibt.

nach dem Robert Koch Institut ist ein Verdachtsfall dann gegeben, wenn:

Erkrankungsbeginn nach dem 1. Februar 2003 liegt
UND
Fieber > 38°C
UND
eines oder mehrere respiratorische Symptome auftreten wie zum Beispiel Husten, Atemnot
oder Kurzatmigkeit
UND
mindestens eine der folgenden Expositionen vorliegt:
Enger Kontakt innerhalb von 10 Tagen vor Beginn der Symptome mit einem
wahrscheinlichen Fall für SARS
Aufenthalt innerhalb von 10 Tagen vor Beginn der Symptome in einer Region, aus
der gemäß unten stehender Liste Häufungen von SARS berichtet wurden


Ein wahrscheinlicher Fall von SARS ist gegeben wenn:
Kriterien für SARS-Verdachtsfall erfüllt sind(sihe oben)
UND
mindestens eine der folgenden Bedingungen vorliegt:
Röntgenbefund weist auf Pneumonie hin oder Bestehen eines akuten
Atemnotsyndrom (ARDS)
Ungeklärte Atemwegserkrankung mit Todesfolge sowie Autopsiebefund mit
Hinweisen auf Akutes Atemnotsyndrom (ARDS) ohne feststellbare Ursache

Hinweise:

1. SARS kann zusätzlich auch begleitet sein von Kopfschmerzen, Muskelsteifigkeit,
Appetitverlust, Übelkeit, Verwirrtheit, Ausschlag oder Durchfall. Diese hier genannten
Symptome sind jedoch keine Kriterien der Falldefinition.
2. Enger Kontakt ist definiert als:
Pflegen (auch körperliche Untersuchung) eines Falles, oder
Gemeinsame Wohnung mit einem Fall, oder
Direkter Kontakt mit Atemwegssekreten oder Körperflüssigkeiten eines Falles
3. Länder und Regionen, in denen wahrscheinliche SARS-Fälle mit lokaler Weiterverbreitung
in der Bevölkerung (gemäß Falldefinition) aufgetreten sind:
China (dort Hongkong, Peking, Provinz Guangdong , Provinz Shanxi)
Kanada (dort nur die Region Toronto)
Singapur
Taiwan
Vietnam (dort nur die Region Hanoi)

 

Therapie

Eine den bzw. die Erreger bekämpfende Therapie existiert leider  nicht. Man ist daher vordringlich auf eine symptomatische und intensivmedizinische Versorgung angewiesen. Die Patienten kommen in Quarantäne.

Letalität

Nach vorläufigen Schätzungen  in 3 bis 5 % der Fälle tödlich. Dies kann aber noch nicht sicher beurteilt werden

Prognose

Sofern die Krankheit überstanden wurde, ist in der Regel nicht mit bleibenden Schäden zu rechnen. Bei vorgeschädigten Menschen kann jedoch mit gewissen Lungenfunktionsstörungen gerechnet werden.

Vorbeugung

Man sollte Menschenansammlungen in gefährdeten Gebieten(siehe oben) meiden. Ein gewisser Schutz kann über das Tragen von Mund-Nasenmasken erreicht werden. Ein medikamentöser Schutz besteht nicht.

Personen, die in den letzten 10 Tagen aus den aufgeführten Regionen zurückgekehrt sind,
sollten insbesondere auf folgende Symptome achten: hohes Fieber, Husten oder
Kurzatmigkeit. Personen mit diesen Anzeichen sollten sich wie oben beschrieben umgehend
telefonisch mit ihrem Hausarzt in Verbindung setzen und mit ihm das weitere Vorgehen
abstimmen, um Kontakte zu anderen Personen möglichst zu vermeiden.

Aktuelle Reise-Empfehlungen erteilt das Auswärtige Amt über die Telefonnummern
030/5000 2000 oder 030/5000 44444.